Institut für Mikrosystemtechnik an der TUHH

Das Institut

Das Institut für Mikrosystemtechnik an der Technischen Universität Hamburg forscht an aktuellen Fragestellungen in den Bereichen Medizintechnik, Mikrosensorik und Lifescience. Neben der Standard-Si-Technologie sowie der Verwendung von Glaswafern für die Mikrofluidik prägt der Einsatz von Polymeren zur Herstellung von mechanisch flexiblen Mikrosystemen unser Technologieprofil.

Rolle des Unternehmens innerhalb der Allianz protP.S.I.

Innerhalb der Allianz protPSI wird das Teilgebiet Online-Prozessanalytik mit minimaler Probenentnahme von den Partnern Horiba GmbH, Presens GmbH und dem Institut für Mikrosystemtechnik erforscht.

Hierbei ist das Ziel die Etablierung einer Prozessanalytik, die es erlaubt neben den Prozessparametern Temperatur, pH-Wert und Sauerstoffkonzentration durch die Inline Analytik, den Reaktionsfortschritt mit anderen ergänzenden Methoden zu überwachen. Dazu soll dem Reaktor eine Probe unter Hochdruckbedingungen entnommen werden, diese wird aufbereitet und den entsprechenden Sensoren zugeführt. Um die Bedingungen im Reaktor durch die Probenentnahme so wenig wie möglich zu beeinflussen, soll die entnommene Probenmenge minimiert werden. Das erfordert dann auch eine entsprechende Analytik, die diese minimalen Proben verarbeiten kann.

Teilprojektbeschreibung

Das in diesem Teilprojekt gesetzte Ziel lässt sich in drei Teilziele herunter brechen. Neben der Realisierung eines hochdrucktauglichen Mikroventils für die minimale Probenentnahme aus dem Hochdruckreaktor, beinhaltet das Projekt die Entwicklung einer Probenaufbereitung z.B. durch einen Mikroverdampfer für die schnelle Überführung der flüssigen Probe in die Gasphase, sowie die Entwicklung eines μ-Flammenionisationsdetektors für die Analyse kleinster Probenmengen organischer Verbindungen mit anschließender Integration aller Teilsysteme zu einem Demonstrator-System.

Institut für Mikrosystemtechnik an der TUHH

www.TUHH.de